Informationen
Drehland | Südkorea |
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Drehjahr | 2009 |
Laufzeit | ca. 117 Minuten |
Regie | Shin Jeong-won |
Darsteller | Eom Tae-woong Jeong Yoo-mi Jang Hang-seon Yoon Je-moon u.a. |
Bild |
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Ton | DD5.1 |
Sprachen |
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Untertitel | Deutsch |
LC | 2 |
FSK | 16 |
Story
Sameri – ein kleines Dorf in Südkorea. Schon immer kam es hier zu kleinen Verbrechen. Jedoch keine, die irgendjemanden in Furcht und Schrecken versetzen könnten. Plötzlich findet man in der Gegend um den Ort jedoch viele Leichen. Wer oder was war das bloß?
Der frisch aus Seoul versetzte Polizist Kim nimmt sich dieses Falles an und bekommt es mit einem Riesenwildschwein zu tun, welches nach einem nächtlichen Abstecher auf den Friedhof den Geschmack für Menschenfleisch für sich entdeckt hat.
Kritik
Na toll! Nordkorea macht Atomversuche und Südkorea muss es ausbaden, in dem es mutierte Wildschweine beheimatet. Wie unfair die Welt doch ist! Auch in Bezug auf die Zuschauer ist die Welt manchmal sehr unfair, wenn man bedenkt, dass man hier mindestens 40 Minuten seines Lebens verschenkt, bis der Film dann endlich interessant wird. Auch was die Schauspieler dieses Streifens angeht, ist man nicht gerade bereichert. Irgendwie wirken alle lächerlich. Alle? Nein, doch nicht alle. Nur eine einzige Person, ein recht sympathischer Jäger, der sich weniger bekloppt verhält als die anderen, weiß hier zu überzeugen. Mehr allerdings dann auch nicht, da er leider keine Hauptrolle erwischt hat. Allein ein Blick auf die Polizisten dieses Films spricht Bände: ein Angsthase, ein Obercooler, ein paar Tollpatsche und alle haben sie eins gemein: sie scheinen keine Ahnung davon zu haben, was ihren Beruf eigentlich ausmacht. Hoffen wir mal, dass das am Film liegt und nicht an Südkorea. Wer allerdings auch noch voll und ganz zu überzeugen weiß, leider aber nicht so viel Drehzeit bekam, ist das Wildschwein. Erst nach knapp einer (zieeeeeeemlich laaangen) Stunde bekommen wir es vor die Linse und sind baff: Das sieht ja richtig gut aus! Lob hier an das Special Effects Team. Zum Glück können Schweine nicht reden, sonst hätte man hier wahrscheinlich auch noch die Rolle „verlächerlicht“. "Keiler" ist ein durchschnittlicher Monsterfilm, der erst gegen Ende zu sehenswert wird. Wie viel Potential man hier verschenkt hat ist grausam, denn allein durch die schlechten Schauspieler (und die noch schlechteren Synchron-Sprecher) wird diesem Film die Seele geraubt. Die schöne Landschaft Südkoreas holt hier noch einiges raus. Für Monsterfans sei gesagt: Vorspulen bis zur ersten Szene mit Kyle dem "Keiler" und dann Spaß haben.
DVD
Nichts Besonderes gibt es hier zu Berichten, weder im positiven noch im negativen Sinne. Standartausrüstung von unseren koreanischen Filme- und deutschen DVD-Machern.
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